Trip to Salzgitter – mein Regional-Run

Tach zusammen!

Vorweg gibt es nicht viel zu erwähnen. Wie ich zur Liste kam und warum ich sie fliege haben wir ja bereits im Podcast besprochen. Steigen wir lieber direkt ins Geschehen:

Spiel 1

Gegner: Felizian aka Izian_Fel

Liste: Kylo, OL, Palp
Spiel 1

Story: Die erste Runde des Tages und trotz meiner Übungseinheiten mit Jonas, ging ich ein wenig planlos an die Sache.
Mir war klar, dass mir Izian seinen Kylo verwehren würde so lange er konnte, daher gedachte ich zuerst – und möglichst schnell – das Shuttle oder O’Leader zu schnappen und meinen Kylo durchs Endgame zu ziehen.

Nun ja, Izian bot mir sein Shuttle als Beschussfläche an, was ich gerne annahm, jedoch musste ich danach meine Gunboats erst einmal wieder „auftanken“ schicken – leider mitten durchs Feindgebiet – wodurch sie von Izians Kylo stark unter Beschuss genommen wurden.

Mit meinem Kylo hingegen machte ich einen großen Fehler in der Bewegung – entschied mich entgegen mein Bauchgefühl (Motto des Tages) für eine schnelle Bewegung – und flog so dass ich nicht weiter auf das Shuttle schießen konnte und stattdessen eine Extra Runde um den Asteroiden drehte. Diese Bewegung sollte dann auch meinem Kylo zum Verhängnis werden. Izian tanzte vergnügt um mich herum während ich mich versuchte der Lage zu entziehen, dabei jedoch erfolglos blieb. Zu guter Letzt vergaß ich auch noch den einmaligen Reroll der Verteidigungswürfel durch den Vanguard-Titel des Silencers und spätestens hier war mir klar, dass ich das Shuttle auch nicht mehr bekommen würde.

Ergebnis: Loss, 14:100

Afterlyse: Eine absolut verdiente Niederlage durch mindestens zwei grobe Fehler. Mein Manöver mit Kylo, vorbei an O’Leader, so dass ich das Shuttle nicht verfolgen konnte (1 auf Grafik) und das Unterschätzen eines PS 11 Kylo mich auszutanzen.


Spiel 2

Gegner: Mike aka Liranon

Liste: Asajj, Thweek, Latin A’shera

Spiel 2Story: Dass ich beide Boote verlieren würde war mir von vornherein klar, ich muss nur schauen was mir noch den Sieg bringen könnte. Daher stand der Plan recht schnell fest: Ich musste entweder Thweek und Latin oder die halbe Asajj und Thweek abschießen um diese Runde zu gewinnen. Gegen die sogenannte Timewalk Asajj (wobei hier der Glitterstim auf Thweek lag) hatte ich bislang keinerlei Erfahrung sammeln können, war jedoch mit der „Funktionsweise“ vertraut.

Gleich zu Anfangs konnte ich Asajj mit etwas Glück mit beiden Booten in den Rücken fallen, während sich diese und die anderen anderen Schiffe auf Kylo konzentrierten. Mit ihm forcierte ich einen Bump so dass Asajj ihn nicht angreifen konnte (1). Dachte mir, wird schon nichts passieren, zwei Würfel von Latin, drei von Thweek, ich hab Fokus und vier Grüne (durch Asti), klappt.

Falsch gedacht. Gegen Latin’s Beschuss musste ich meinen Fokus verwenden und gegen Thweek’s Angriff lagen vier Blanks. Zum Glück dachte ich dieses Mal an den Vanguard-Titel (Hah!) und würfelte alles neu. Doch es ging nicht über einen Evade hinaus (*sad face*) ..
Immerhin schossen als Ausgleich meine beiden Boote Asajj etwa auf die Hälfte ihrer Lebenspunkte Punkte herunter, doch etwas unglücklicherweise triggerte eine Harpoon Condition und bereitete Thweek aber auch meinem Kylo noch einen zusätzlichen Schaden.

„Gut, gut das wird schon.“

Dennoch hieß es für Kylo erstmal abhauen und die Boote schickte ich zum Nachladen.
Nach ein paar Manövern hatte ich Thweek in einer klassischen Zangenformation mit beiden Booten doch mit einer gekonnt ausgeführten Fassrolle Mk. II bewegte dieser sich noch aus dem Arc des einen und in Reichweite 1 des anderen Gunboats. Sehr zum Verdruss meinerseits machte ich keinen Schaden und konnte danach auch nicht mehr genug Distanz fassen um erneut einen nennenswerten Angriff zu unternehmen. Ich mich Richtung Asajj zu fliegen um diese noch einmal in einer hoffentlich entgültigen  Beschussphase unter Druck zu nehmen.

Kylo aus einer eigentlich sehr angenehmen Position heraus, landete in Reichweite 3 zu Thweek, aber eben auch – versehentlich – in Reichweite 2 zu Asajj (2), die ihn dann auch mit einem guten Wurf aus dem Spiel schleuderte und selbst, nach Beschuss der Boote, mit einer Hülle auf dem Feld blieb.

Die bereits angeschlagenen Boote konnten diese Hülle im weiteren Verlauf nicht weiter dezimieren und so endete das Spiel auch hier mit einer Niederlage.

Ergebnis: Loss, 22:100

Afterlyse: Ich schieb Spielergebnisse eigentlich nie auf die Würfel, aber in diesem Spiel blieben meine Würfel durch und durch kalt. Der Verlust des Titels – ohne wirklich hilfreich gewesen zu sein – war dann doch ein ärgerliches Ereignis, aber selbst die Harpoon Conditions kamen nicht über den einen Trigger hinaus.


Zwischenstand

Kein guter Anfang für einen Sechs-Runden-Tag, jedoch war ich bereits nach dem ersten Spiel absolut ohne Verdruss. Klar, man ist etwas deprimiert, aber ich hatte so derartig Lust auf dieses Turnier, auf X-Wing-Spiele, auf People, dass ich mir das nicht madig redete und tapfer voranschritt.


Spiel 3

Gegner: Jonas aka Khar

Liste: Nymranda

Spiel 3Story: Hach ja .. der Klassiker. Um etwas auszuholen: Normalerweise gehe ich immer mit meinem Schwager Jens auf Turniere und in der Vergangenheit hat es sich beinahe auf jedem Zweiten Turnier so ergeben, dass wir gegeneinander spielen mussten. Schwerwiegendster Fall war, als wir bei einem Triple-Aces-Turnier in Hamburg im Finale standen und ich nach einem sehr schnellen Spiel den Sieg an mich zog. Doch Jens musste leider dieses Wochenende kurzfristig absagen und so fuhr ich gemeinsam mit Jonas (meinem Sparring-Partner) und Tobi (aka loki) hin.

Tja, in der dritten Runde war es dann soweit: Ich war im Keller angekommen – wortwörtlich. Das ist der Ort wo bekanntlich die besten Spiele stattfinden, wurde hochgepaart (er stand 1:1) und musste also gegen Jonas antreten.
Ich sag es mal so, es ist einfach ärgerlich wenn man die Taktiken und Spielzüge des Gegners kennt. Auch wenn wir vielleicht beide einen etwas anderen Weg eingeschlagen sind als bei den Trainingsspielen, doch irgendwie kennt man dann den einen oder anderen Kniff des Gegners.

Für mich war es das Experimentelle Interface auf Miranda, wodurch in einem Trainingsspiel Kylo ganz, ganz schnell von der Platte ging. Das vergisst man einfach nicht!

Ich wusste, dass er versuchen würde mich durchs Astifeld zu lotsen, das hatten wir zuhauf besprochen, wäre eine gute Taktik. Doch was wenn er mir dieses Mal genau dies nur glauben machen wollte? Mit entsprechend wirren Gedanken im Hinterkopf bemühte ich mich um eine andere Strategie.

Mit äußerst bedachtem Voranschreiten der Boote und Verzögern von Kylo wartete ich geduldig wie ein Raubtier auf einen kleinen Vorstoß seiner Schiffe in die eine oder andere Richtung des Spielfeldes – explizit des Astifeld. Als dieser dann auch kam, legte ich meine Richtung fest und begann die Jagd.

Eine Harpoone landete auf Nym, doch da ich meine Boote etwas aufteilen musste, konnte ich mit der anderen nur Miranda ins Fadenkreuz nehmen.

Okay, eigentlich nicht so schlimm. Doch was mache ich jetzt mit Kylo?

Für eine Runde konnte ich Miranda mit einem der Boote blocken (1), doch Kylo war noch immer an der Frontlinie und nicht im Rücken der Feinde – was er sollte. In der nächsten Runde kam dann der befürchtete Vorstoß von Miranda. Sie legte mir Clusterminen vor die Nase (2), von denen ich beim Manövrieren zum Glück nur eine überquerte und wenig Schaden nahm.
Die Boote, inzwischen auf der Startseite von Jonas angekommen, unternahmen nun die Wiederaufnahme ihrer Jagd, während Kylo sich erst einmal vom Acker machte.

Miranda drehte eine lange Runde an meiner Tischkante während Nym sich wieder auf den Anflug der Boote vorbereitete. Konnte diesem aber letztendlich auch nicht entgehen und ging so mit einem großen Knall vom Platz. Miranda war derartig in der Ecke eingekeilt, dass wir bereits darüber sprachen das Spiel hier zu beenden, entschieden jedoch dafür alles vernünftig zum Ende zu bringen. Miranda platzierte gen Ende noch eine thermale Bombe, die mit Hilfe von Sabine wenigstens eines der Boote platzen ließ.

Ergebnis: Win, 100:26

Afterlyse: Wie schon geschrieben, gegen Freunde oder gute Bekannte zu spielen, dann auch noch Sparringpartner oder ggf. Teamkollegen ist immer ungünstig wenn man zusammen Strategien und Taktiken bespricht. Für mich war dies zum Glück der Auftakt für einen weiterhin tollen Tag. Zudem, sollte Jonas noch vor mir landen, auch wenn es der undankbarste Platz des Abends werden würde ..


Spiel 4

Gegner: Steffen aka White_Templer

Liste: Fenn, Nora, Lowhhrick

Spiel 4Story: Okay, Fenn Rau, einer der Piloten denen ich nicht begegnen wollte, doch dem zu entgehen war nahezu aussichtlos. Hinzu kam seine Wahl von Kopilotenass (HotCop) und Lowhhrick als Supporter (keinen Taktiker).

Mein Plan: Fenn Rau ausschalten und gucken was passiert.

Schnell entschied ich mich dazu etwas leicht riskantes auszuprobieren. Ich wollte meine Gunboats – recht offensichtlich – hinter seine Formation bringen, lief dabei natürlich Gefahr, dass er jederzeit hätte eindrehen können um sich einem oder beiden Schiffen zu stellen, doch dadurch lief er Gefahr seine Formation brechen zu müssen, ggf. die Asteroiden zu streifen. Für diesen Fall hätte ich noch versuchen können abzudrehen und mit Kylo einzuschwenken.

Doch dazu sollte es nicht kommen, denn meine Boote konnten in drei Runden den halben Tisch umrunden und hatten seine Formation im seitlichen Winkel und hinteren Bereich flankiert. Kylo hingegen nahm sich eine Strecke durch die Asteroiden vor, jederzeit mit der Option abzudrehen, falls es zu gefährlich würde.

Mein Feuer konzentrierte ich vollkommen auf Fenn Rau, dieser zwang mich zwar durch HotCop den Fokus auszugeben und durch seine Fähigkeit während des Angriffs keine Token zu verwenden, doch mit recht viel Würfelglück und dem Einsatz der Guidance Chips lagen bei beiden Harpoon-Angriffen jeweils vier Treffer auf der Platte. Fenn Rau’s Verteidigung ließ auch zu Wünschen übrig und blankte einmal komplett aus, so dass Lowhhrick gleich zu Anfang mit Hilfe von Selfnessless alle vier Schaden auf sich nahm. Bei der zweiten Harpune würfelte er auch nur einen Evade und musste so drei Schaden selbst einstecken.

Die Boote waren weit genug entfernt, dass diese die nachfolgende Runde nutzten um nachzuladen während Kylo sich von vorne näherte.

Durch ein falsch eingestelltes Manöver – always double-check the dial – meinerseits raste ich ohne Aktionen mitten in Nora hinein (1) und musste so den Beschuss in dieser Runde ohne den wichtigen Fokus überstehen. Im Umkehrzug waren die Boote wieder in Angriffsposition und schalteten Fenn Rau aus. Dadurch nahm Kylo mal wieder durch eigene Harpoon-Condition unnötigen Schaden.

In einer der Folgerunden stand Kylo seitwärts von Lowhhrick (2) und ich lernte eine wichtige Regelung kennen, die – trotzdem, dass ich von mir behaupte sehr regelfest zu sein – nicht kannte. Lowhhrick’s Aktion Reinforce war nach vorne ausgerichtet und mein Silencer stand seitlich, leicht schräg, zu ihm, doch etwas näher zum hinteren Teil so dass der kürzeste Angriffspunkt hinten lag. Dadurch, dass mein Schiff überhaupt in seinem Feuerwinkel war, konnte er Reinforce nutzen.
Am Endresultat änderte sich nichts, denn Lowhhrick musste kurzum auch den Tisch verlassen, so dass nur noch die unangetastete Nora in den Kampf verwickelt war.

Das verwundete Gunboat versuchte ich von Nora fernzuhalten und mit dem anderen in die Flanke zu fliegen. Durch einen Judge Call entschied es sich dann, dass Nora sehr, sehr knapp und nur dem Feuerwinkel folgend, in Reichweite 2 zu einem Boot stand und dieses dadurch eine weitere Salve Harpoons loswerden konnte. Ich entschied mich jedoch, kein immenses Risiko einzugehen und zog die meisten Schiffe aus der Schlacht ab, so dass diese Runde am Ende durch Punkte entschieden wurde.

Ergebnis: Win, 59:0

Afterlyse: Das Risiko die lange Flanke zu fliegen hatte sich ausgezahlt. Die Asteroiden blockierten teilweise den Weg ins Innere und negierten ab einem gewissen Punkt eine individuelle Flugweise, so dass für Steffen nur eine offensichtliche Flugroute blieb und meine Boote am Ende viele Harpoons loswerden konnten.


Zwischenstand 2

Ich stand 2:2 und war frohen Mutes. Drückte Tobi, der durch sein Bye inzwischen bei 4:0 stand fest die Daumen und Jonas konnte nach seiner ersten Niederlage auch wieder Fuß fassen und so zu einem 2:2 aufholen.
Eine glorreiche Zeit sollte bevorstehen oder?


Spiel 5

Gegner: Manish aka Tharlin

Liste: Vader, Quickdraw, Kagi

Spiel 5Story: Eine Liste gemacht gegen Kanonenboote! Kagi muss als Ziel einer Zielerfassung genutzt werden, wenn diese Möglichkeit gegeben ist und da Langstreckenscanner (LRS) Zielerfassungen in Reichweite 3 und darüber hinaus möglich machen, fällt jede Zielerfassung auf ihn, die damit ausgerüstet sind. Durch Deadeye brauchen meine Boote den LRS nicht und haben stattdessen Chips drauf, weshalb ich quasi freie Wahl hatte wen ich beschießen wollen würde.

Mein Plan war es also Vader so schnell wie möglich vom Feld zu holen und anschließend mit Kagi – der sich bis dahin hoffentlich irgendwo im Astifeld verfangen hatte – abzurechnen. Quickdraw könnte, falls nötig, zum Schluss herhalten oder eben im Endspiel stehen bleiben. Aber wie Pläne nunmal so sind, verlaufen sie schnell anders und man muss sich auf die neue Situation einstellen.

Vom letzten Spiel hatte ich noch in Erinnerung wie zügig die Boote unterwegs sein können und schickte diese erst einmal auf eine Tour entlang meiner Bordseite, während Kylo einen Frontalangriff auf Vader vortäuschen sollte, damit dieser hoffentlich fortfliegen würde um am Ende von den Booten abgefangen zu werden.

Vader enging zwar auch meinem Kylo, doch floh er nicht wie geplant in Richtung der Boote, sondern schoss durchs enge Astifeld an Kagi und Quickdraw vorbei auf meine Spielseite.

Ich änderte also meine Strategie entsprechend und setzte Kylo auf Kagi an, während die Boote diesen frontal angreifen sollten. Sehr zum Unglück von Tharlin machte sein Quickdraw einen Segnor-Loop, vergaß dabei die Mustererkennung (also eine Aktion) und blieb auf ungefähr zwei Millimeter im Feuerwinkel eines Bootes stehen (1), dass sogleich die Chance nutze eine Harpunen-Rakete loszuwerden und alle Schilde von Quickdraw nahm, ohne dass dieser seine Fähigkeit gebrauchen konnte.

Kylo, inzwischen hinter Kagi festgesetzt, hatte die Zeit genutzt und ihm mächtig Schaden ausgeschüttet, so dass dieser schnell das Feld verließ.

Bis hierhin schien alles offensichtlich, doch in der Nachbesprechung mit Manish, sollte sich herausstellen, dass nun der Fehler vor dem eigentlich Fehler entstand. Ich vollführte eine Koiogran-Wende mit Kylo, die mich zwar aus jedem Schusswinkel bewegte jeglicher Angreifer brachte, jedoch für das nachfolgende Manöver (2) nur einen offensichtlichen Weg lieferte.

Mein Plan war es Quickdraw bumpen zu lassen, doch dieser flog entgegen meiner Vermutung langsamer. Vader kam mit einer 4er Cruise Missile zurück und beide konnten Kylo so stark zusetzen, dass er schweren Schaden erlitt, jedoch lebendig blieb. Quickdraw hingegen stand noch mit zwei Hüllenpunkten und ich entschied mich dazu ihn zu beschießen. Quickdraw starb und durch die Conditions zweier Harpunen aus den Vorrunden, musste Kylo, der in Reichweite 1 stand, zwei zusätzliche Schaden schlucken, welche ihn dann vom Feld zwangen.
Falls man sich jetzt fragt warum ich das tat: Mir war zwar bewusst, dass QD die Conditions auf sich liegen hatte (okay, eine hab ich vergessen) und ich Schaden nehmen würde, doch in diesem Moment war es mir ebenso lieber QD von der Platte zu nehmen als wohlmöglich Kylo – sehr angeschlagen – durch einen blöden Fehler zu verlieren.

So stand es also Darth Vader gegen zwei Boote, wobei eines davon nur noch mit ein oder zwei Hüllenpunkten durch die Gegend flog. Vader machte sich also auf den Weg, doch durch fortwährendes Hinfort-SLAMen, blieb es über viele Runden hinweg außer Reichweite. Das andere Boot hingegen konnte noch eine Harpune schießen, welche allerdings fast ins Leere verpuffte und versuchte danach vergeblich noch einmal zum Zug zu kommen.

Dann, das vermeintlich entscheidende wichtigste Ereignis dieses Spiels: Rundenende – die Zeit war vorüber.

Ergebnis: Win, 64:47 (glaube ich hab aufm Zettel eine falsche Punktzahl notiert)

Afterlyse: Eines, wenn nicht sogar das spannendste Spiel des Tages. Wir beide analysierten im Nachhinein und kamen zu dem Ergebnis, dass vermutlich eine weitere Runde genügt hätte, damit Vader mein Gunboat abgeschossen hätte.
Tharlin meinte dazu, er wäre dann mit Vader über einen Asteroiden geflogen, wodurch er zwar ohne Token dagestanden und nur mittels Modifikation von Advanced Targeting Computer (ATC) den Angriff modifiziert hätte, doch ein Risiko welches sich gelohnt hätte einzugehen. Im Umkehrzug wäre mein zweites beladenes Boot allerdings auch in Reichweite gewesen um Vader mit einer erneuten Harpune anzugreifen und eventuell auch vom Feld zu knallen.


Spiel 6

Gegner: Bettina aka Amidala

Liste: Thug Life

Spiel 6Story: Das letzte Spiel des Abends ist eigentlich immer etwas entspanntes. Der Cut ist fast schon in festen Tüchern, ein wenig Müdigkeit macht sich breit und bei manchen dröhnt der Kopf.

Entsprechend entspannt ging ich also an das Spiel, obgleich ich mit deutlich wachsendem Unbehagen zusah, wie Bettina Stück für Stück ihre vier Y-Wings auf die Platte stellte. Zugegeben, schön angemalt in gold und rosa und immer mit passendem Manöverrad machte das durchaus etwas her. Doch das was mir Kopfzerbrechen bereitete war, dass ich seit mindestens einem Jahr – wenn nicht sogar länger – nicht mehr gegen Quad-TLT fliegen musste. Nach wie vor sitzt mir schmerzlich in Erinnerung mein überhaupt erstes Turnierspiel gegen Jan „Drachenzorn“ – Grüße an dieser Stelle – und dieser damals aufkommenden Liste.

Dennoch, mein Plan war klar, die Umsetzung unbekannt. In diesem Spiel sollte Intuition eine große Rolle spielen. Für Bettina gab es grundlegend zwei Möglichkeiten: Kurze Manöver, aber Gefahr laufen ich könnte den Donut erreichen oder aber lange Manöver und außer Range bleiben, ggf. nicht schießen können.
Meine Intuition verriet mir hierbei, lieber langsam zu fliegen und bei akuter Gefahr mit einem SLAM nachzujustieren.

Meine beiden Booten tjosteten auf die Y-Wings zu, welche in der zweiten Runde abdrehten. Langsam und bedächtig rückten sie näher, so dass nur zwei der TLT-Carrier zurückschießen konnten. Die ersten Harpunen flogen und brachten guten Schaden an. In den folgenden Runden luden meine Boote nach und nahmen die Verfolgung auf. Diesmal genügte eine weitere Harpune um den ersten Y-Wing zu vernichten, jedoch konnte Amidala gleich aufziehen und eines meiner Boote zerstören. Kylo hatte sich inzwischen auch in eine annehmbare Postion gebracht und behielt Abstand um nicht dem konzentrierten Feuer ausgeliefert zu werden.

Ich zog mich erstmal zurück und ließ mich nicht hinterher ziehen, nutzte die Zeit um Kylo in einen neuen Angriff zu schicken und lud die Harpune nach.

Nach einer langwierigen Verfolgungsjagd rund ums gesamte Asteroidenfeld, einigen riskanten, dennoch erfolgreichen Manövern, gelang es mir einen Y-Wing nach dem anderen auszuschalten und so das Spiel für mich zu entscheiden.

Ergebnis: Win, 100:26

Afterlyse: Für mich war es ein sehr intensives, nachdenkliches und spontanes Spiel, denn noch nie konnte ich für eine so lange Zeit eine fast gleichbleibende Distanz aufrecht halten – imperiale Schiffe sind ja bekannterweise meist zügig unterwegs. Doch durch die kurzen Manöver der Boote und Kylo’s Fassrollen vor einem Flug, halfen dabei den Beschuss stark zu dezimieren.


Zum Abschluss habe ich auch nicht viel zu sagen, außer einen lieben Dank an meine Gegner, alle Leute die ich (wieder) getroffen hab, und einfach an die gesamte X-Wing Community die solche Turniere möglich macht!

Cheers, H

PS: Falls ihr Fragen habt oder etwas spezielles wissen möchtet, hinterlasst einfach ein Kommentar auf den gängigen Plattformen!

8 Kommentare zu „Trip to Salzgitter – mein Regional-Run

Gib deinen ab

  1. Glückwunsch zum gelungenen Turnier und vielen Dank für deinen Bericht.
    Wie machst du das eigentlich? Machst du dir Notizen oder Fotos oder hast du einfach ein überragendes Gedächtnis?
    Ich bin schon froh wenn ich mir die Namen der Gegner merken kann, von Listen, Aufstellungen/Astis oder Spielabläufen ganz zu schweigen.

    Gruß
    Nem

    Gefällt mir

    1. Ich hab ein absolut überragendes Gedächtnis 😉
      Nein, Spaß beiseite. Ich nehme mir wenn möglich immer die Laufzettel mit nach Hause. Da steht ja meistens der Nickname des Gegners und das Ergebnis drauf.

      Zudem hab ich mir nach jedem Spiel die Schiffe des Gegners notiert (z.B. QD, DV, Kagi), die meisten Upgrades ergeben sich aus dem Kontext der Liste oder sind durch bestimmte Situationen während des Spiels im Gedächtnis verankert. Zum Beispiel Fenn Rau mit HotCop, Selflessness auf Lowhhrick oder aber die Cruise Missiles von Vader.

      Ähnlich verhält es sich mit den Asteroiden. Im Spiel gegen Felizian wusste ich noch, dass ich mich extra hinter einem Asti versteckt hab um nicht von OL einen Treffer zu riskieren und nach dem anschließenden Manöver genau vor einem anderen Asti landete.
      Die anderen Positionen sind auch gerne mal grob geschätzt.

      Dieses Mal bin ich ganz am Ende des Turniers noch zu allen Leuten gegangen und hab sie nach dem Vornamen gefragt, da ich es persönlicher finde, diesen im Bericht zu erwähnen.

      Und da ich nicht selbst nach Hause fahren musste, hatte ich die Rückfahrt über Zeit ein paar Skizzen über Anflüge in mein Smartphone zu kritzeln.

      Eine letzte Sache noch: Fotos sind klasse! Mach welche wenn du darfst und kannst. Leider ist meine Kamera dafür zu unscharf ..

      Cheers, H

      Gefällt 1 Person

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